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Tschüss Winter 2018 – Hallo Frühling

Während unseres Ausflugs am 11. März 2018 haben wir diese Schnappschüsse an der Lietzower Steilküste gemacht:

Strandspaziergang in Dranske

Strahlend schön aber frostig kalt präsentierte sich das Örtchen Dranske im Nordwesten der Insel Rügen am 8. Februar 2018.

Kostenfreier Parkplatz hinter Dranske.
Kostenfreier Parkplatz hinter Dranske.

Reizvoll zwischen Ostsee und Bodden gelegen, lohnt sich für jeden Urlauber oder Rüganer auch im Winter ein Ausflug hierher. Nicht nur die Ruhe und das Gefühl der Abgeschiedenheit kann man hier intensiv erleben. Besonders schön ist hier die unglaubliche Nähe zur Insel Hiddensee und seinen Leuchtturm Dornbusch.

Dranske mit Blick nach Hiddensee
Dranske mit Blick nach Hiddensee
Steine am Ostseestrand von Dranske
Steine am Ostseestrand von Dranske
Nahaufnahme am Strand
Nahaufnahme am Strand
Vereiste Buhne
Vereiste Buhne
Frostiges Ambiente am Steinstrand
Frostiges Ambiente am Steinstrand

Unser Auto stellten wir auf einem kleinen kostenfreien Parkplatz hinter dem Ort ab und liefen am Ostseestrand in Richtung Nationalpark. Auf dem Rückweg machten wir kurze Stopps am Wieker Bodden.

Wieker Bodden
Wieker Bodden
Idylle mit Schwan bei Dranske
Idylle mit Schwan bei Dranske
Hagebutten am Wieker Bodden
Hagebutten am Wieker Bodden

Leipziger on Tour [Große Rügenrundfahrt]

Unsere Sightseeingtour am Tag der Deutschen Einheit hatte viele Highlights. Und das Schönste – die Sonne begleitete uns den ganzen Tag.

Schon um 8 Uhr startete Sven bei herrlichem Sonnenaufgang von Glowe in Richtung Vaschvitz.

Kleinbus in Glowe
Kleinbus in Glowe

Auf dem Heidberg oberhalb von Bobbin – im Volksmund gern auch Sachsenblick genannt – legte er noch einen kurzen Fotostopp ein, um die Kraniche bei ihrem Flug von den Boddengewässern zu den weiten Feldern Jasmunds zu fotografieren.

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Um 9 Uhr begann unsere “Große Rügenrundfahrt” in Vaschvitz am Lindner Spa & Hotel. Gut gelaunt setzten wir mit der Wittower Fähre vom Muttland Rügens zur Halbinsel Wittow über.

Highlight 1 – Wittower Fähre

Überfahrt mit der Wittower Fähre
Überfahrt mit der Wittower Fähre

Highlight 2 – Pfarrkirche Altenkirchen

Die Pfarrkirche ist die älteste Dorfkirche Rügens. Erst 99 Jahre nach deren Weihe  wurde der Ort Altenkirchen erstmalig urkundlich erwähnt. Kein Wunder, dass er so benannt wurde.

Highlight 3 – Vitt und seine Kapelle

Das Fischerdorf Vitt steht schon seit Jahrzehnten auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist urig, klein und beschaulig. Seine 8eckige Kapelle ist das weithin sichtbare Aushängeschild. Pastor Kosegarten aus Altenkirchen ließ sie 1806 bauen. Aus Anlass des über 200jährigen Bestehens der kleinen Uferkapelle, wurde sie in den letzten Monaten umfassend restauriert.

Wegen seines neuen Outfits hat sich nun im Ort ein Streit über den Anstrich der Kapelle entbrannt. Während der zuständige Pastor Ohm (Altenkirchen) auf alte Dokumente des Denkmalschutzes verweist, die einen terakottafarbenen Anstrich nachweißen, haben die Vitter Einwohner Belege für einen weißen kreidehaltigen Anstrich. Ein Gutachter untermauerte diese These im NDR-Nordmagazin.

Highlight 4 – Kap Arkona

Der nördlichste Punkt der Insel Rügen war und ist ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen. Vor 1990 war das Kap Arkona der nördlichste Punkt der DDR.

Leuchttürme am Kap Arkona
Leuchttürme am Kap Arkona

Highlight 5 – Glowe

Café Arndt

Wir hatten bereits viel gesehen auf unserer nördlichen Inseltour. Also gönnten wir uns einen Zwischenstopp am Café Arndt in Glowe. Leckere Spezialitäten wie zu alten Zeiten erwarteten uns hier.  Danach genossen wir am Strand von Glowe den Blick in die Tromper Wiek und zum Kap Arkona.

Highlight 6 – Kreidefelsen und Nationalpark

Ein Muss für jeden Besucher der Insel Rügen sind die Kreidefelsen an Rügens Ostküste zwischen Lohme und Sassnitz. Den bekanntesten Kreidefelsen, den Königsstuhl, besichtigten wir während unserer Rügenrundfahrt. Von der benachbarten Victoria-Aussicht hat man den besten Blick hinüber zu Rügens Wahrzeichen.

Herbstliche Atmosphäre im Nationalpark Jasmund
Herbstliche Atmosphäre im Nationalpark Jasmund

Highlight 7 – Stadthafen Sassnitz

Der Sassnitzer Stadthafen ist nicht nur bekannt durch seine langjährige Fischereigeschichte, den Fährhafen und seine Fischfabrik Rügen-Fisch. Lecker Fischbrötchen kauft man am besten bei schönem Wetter an den Fischkuttern und bei Regen an Rügens längster Fischtheke, bei Kutter-Fisch.

Möwe am Sassnitzer FischereihafenVorsicht Möwe am Sassnitzer Fischereihafen

Highlight 8 – Binz und der Rasende Roland

Nach einer Ortsrundfahrt durch das Ostseebad Binz, stiegen wir fix an der Kleinbahnstrecke des Rasenden Rolands aus, um den “ICC” von Nahem zu sehen.

Highlight 9 – Sellin

Endlich fertig ist das Appartmenthaus FIRST Sellin direkt oberhalb der Seebrücke Sellin. Einige Geschäfte erwarteten ihre Besucher bereits, als die Baugerüste noch standen.

Auch der Seebrücken-Aufzug befindet sich nach monatelanger Wartung wieder an seinem Platz. Leider war er noch nicht in Betrieb.

Highlight 10 – Die Weiße Stadt Putbus

Putbus entstand Anfang des 19. Jahrhunderts und war das erste Seebad im Pommerschen Raum. Schon die Anfahrt von der Granitz durch über 200 Jahre alte Alleen war ein Erlebnis.

Badehaus Gohr
Badehaus Gohr in Lauterbach auf Rügen (Archiv)

Highlight 11 – Die Altstadt von Bergen

Rüganer trifft Fischland-Darß [Geburtstags-Tour]

Jürgen, unser liebenswürdiger Fischer und Urgestein aus Breege, hat sich einen kleinen Lebenstraum erfüllt. Denn als Fischer war er mit seinem Kutter in den Fanggründen rund um die Boddengewässer von Fischland-Darß-Zingst unterwegs. Aber er muss schon bis auf seine Kindertage zurückblicken, dass er die Halbinsel das letzte Mal richtig betrat.

Rügener Fischer in Born
Rügener Fischer in Born

So schenkte ihm seine Familie, seine Frau und Kinder nebst Partner eine Tour mit Reiseleiter Sven zu Rügens westlicher Nachbarinsel. Besonders die schönen Häfen  mit ihren alten Fischer- und Zeesenbooten hatten es ihm angetan.

Erinnerung an alte Zeiten
Erinnerung an alte Zeiten

Im Zingster Hafen genossen wir die Stille, die Natur und die Atmosphäre auslaufender Boote.

In Prerow fand gerade ein regionaler Handwerkermarkt statt, als wir am Hafen ankamen. Und natürlich interessierten wir uns auch für frisch Geräuchertes.

Am Weststrand von Prerow bestaunten wir den riesigen Sandstrand und holten uns Appetit an einem Räucherstand.

Seelachs offen geräuchert
Seelachs offen geräuchert

Das hatten wir davon – der Margen knurrte. So fuhren wir nach Ahrenshoop zum “Mittagessen”. Als andere bereits die Kaffeezeit einläuteten, freuten wir uns auf Fisch und Hähnchenbrust. Ich danke meinen Mitreisenden für die Einladung.

Bei herrlichem Wetter verließen wir die Halbinsel und freuten uns über eine erlebnisreiche Ausflugsfahrt auf Fischland-Darß-Zingst.

Usedomrundfahrt mit Unwetterpotential

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Donnerstag, der 22. Juni 2017. Der Wetterbericht verheißt nichts Gutes: schwere Unwetter werden in ganz Deutschland erwartet. Aber wir sind ja in Vorpommern unterwegs und da scheint die Sonne ja gewöhnlich häufiger.

21.06.2017 - Vorabendstimmung
Vorabendstimmung

7:45 Uhr – Die ersten Fahrgäste steigen in Glowe zu. Wir freuen uns auf eine erlebnisreiche Usedomrundfahrt. Ein Blick zum Himmel verspricht schönes Wetter. 🌞

8:45 Uhr – Die nächsten Gäste – Stammgäste aus Sachsen – steigen in Baabe zu. Wir fahren entlang der Alten Bäderstraße durch Putbus und Garz Richtung Stralsund – Greifswald – Usedom.

10:00 Uhr – Wir haben das Ostseebad Zinnowitz erreicht. Herrliche 20 Grad Celsius, Sonne und die ersten Wolken am Himmel. ⛅

An der Zinnowitzer Promenade
Bäderarchitektur – Preussenhof
Cafe mit Lift
Wasserratten am Strand
Seebrücke Zinnowitz

10:30 Uhr – Fahrt über Usedom nach Swinemünde – es beginnt zu regnen. 🌂
11:30 Uhr – Trotzdem entschließen wir uns zu einem Bummel über den Polenmarkt. ⛈

Polenmarkt in Swinemünde
Polenmarkt in Swinemünde
Grenze zu Polen
Grenze zu Polen

12:00 Uhr – Alle sind wieder an Bord und bereit für eine Stadtrundfahrt durch Swinemünde. Toll, was sich hier in den letzten 3 Jahren alles getan hat: der Stadtpark wurde aufgehübscht, neue moderne Häuser wurden gebaut, die neue Bäderarchitektur an der Strandpromenade ist eine Augenweite.

13:00 Uhr – In Ahlbeck angekommen. Das Kaiserbad zeigt sich wettermäßig nicht von seiner besten Seite – Regen ☂. Schnell noch einen Abstecher zum Strand unternommen und die Ahlbecker Seebrücke in Augenschein genommen.

Seebrücke Ahlbeck
verregnetes Ahlbeck

Wegen des “tollen” Wetters musste die geplante Kutschfahrt nach Heringsdorf ausfallen. Also fuhren wir im Kleinbus durch die Kaiserbäder. Auf der Seebrücke Heringsdorf stärkten sich alle Fahrgäste für die Rückfahrt. ⛈

Blitz und Donner am Bahnhof Heringsdorf

Unglaublich, aber war, auf Rügen strahlte wieder die Sonne. 🌞

Der Circus in Putbus
Das Pädagogium

Schön, dass das Unwetter ausgeblieben ist. 🌝

Ein Sommertag auf Fischland-Darß-Zingst

Bei sommerlichen 25 Grad starteten wir in Göhren um 9:00 Uhr zu unserer Tour zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Die Fahrt führte uns zunächst durch die wunderschöne Alleenstraße entlang der alten Kleinbahnstrecke von Putbus bis Stralsund. Von der Rügenbrücke genossen wir den Ausblick auf die alte Hansestadt. Nach 30 Minuten erreichten wir die Stadt Barth. Danach ging es über die Meiningenbrücke nach Zingst. Hier gönnten wir uns eine Kaffeepause am Hafen und beobachteten Ausflugsdampfer und historische Zeesboote.

Danach fuhren wir zur Seebrücke Zingst, wo gerade die Vorbereitungen für den Empfang schöner Oldtimer in vollem Gange waren.
Entlang des alten Bahndammes der ehemaligen Darßbahn, die bis Kriegsende regelmäßig vom Festland bis nach Prerow verkehrte, fuhren wir mit unserem bunten Kleinbus bis zur Seemannskirche Prerow. Eine Besichtigung ließen wir uns nicht entgehen.

 

Reich verzierte Grabsteine vor und ein prunkvoller Altar sowie viele gestiftete Schiffsmodelle in der Kirche waren die Highlights. Anschließend fuhren wir zum Weststrand des Ortes. Der breite Strand war sehr beeindruckend.
Auf der Fahrt nach Ahrenshoop fuhren wir durch Wieck auf dem Darß und Born. Die typischen Darßhäuser mit den bunt verzierten Türen hatten es uns angetan.
In Ahrenshoop führte Reiseleiter Sven Vogel seine Gäste, die übrigens schon zum wiederholten Male mit ihm auf große Fahrt gingen, durch die Künstlerkolonie oberhalb des Ortes. Hier, direkt am Grenzweg und der ehemaligen Hoheitsgrenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern, gönnten wir uns eine längere Pause und den imposanten Ausblick über die Ostsee.
Am Grenzweg zw. Mecklenburg und Vorpommern
Gegen 15:30 Uhr traten wir die Heimreise an; aber nicht, ohne an einer Bernsteinausstellung ausgangs des Fischlandes halt zu machen.
Um 18:00 Uhr ging eine ereignisreiche Rundfahrt in Göhren auf Rügen zu Ende.